Thema: Energiegewinnung und -nutzung, Klimaschutz

Tom Schmohl (Kl.6): Pellworm 2050

Bekannt ist: Unser Energie verschwendender Lebensstil schädigt das Klima. Aber erst seit wenigen Jahren spüren auch die Industrieländer gravierende Auswirkungen des Klimawandels. Klimaschutz wird – zumindest in Reden und Konzepten – nun ganz groß geschrieben. 
 
Das Weltklima macht wie kaum ein anderes natürliches Phänomen deutlich, dass das Handeln am einen Ende der Welt eng mit dem Leben am anderen Ende verknüpft ist. Der Klimawandel verstärkt einerorts Dürren und andernorts Überschwemmungen, zerstört Ernten und vernichtet die Lebensgrundlagen ganzer Regionen. Er fördert zwischenstaatliche Konflikte um Trinkwasser und Nahrung. Menschen werden veranlasst, aus ihrer Heimat zu fliehen. Diese MigrantInnen werden als Klimaflüchtlinge bezeichnet. Laut UN-Organisationen werden bis 2050 etwa 200 Millionen Menschen vor dem Klima fliehen.
 
In Schleswig-Holstein freuen wir uns über warme Sommer, doch auch die negativen Folgen der Klimaveränderung treffen uns. Noch scheinen die Veränderungen harmlos, aber sie sind bereits jetzt teuer: mehr Stürme und Sturmfluten schädigen Küstenlinien, Deiche und Gebäude. Lange Dürreperioden beeinträchtigen die Erträge der Landwirtschaft.
 
Für Menschen in den Ländern des Südens sind die Folgen meist verheerender. Sie besitzen nur wenig finanzielle Mittel, um Schäden auszugleichen oder um schwierige Zeiten zu überstehen. Nicht selten bedeutet das Hunger und Tod. 
 
Der Schlüssel zum Schutz des Klimas liegt in einer intelligenten und zukunftsverträglichen Gewinnung und Nutzung von Energie. Die Strategien reichen von Energieeinsparungen durch Verhaltensänderungen, der Steigerung der Energie-Effizienz bis zum Einsatz regenerativer Energieträger (Sonne, Wasserkraft, Erdwäre usw.). Ein Kombination aus vielen Maßnahmen kann dazu beitragen, den Klimawandel zu bremsen und die Folgen zu mildern.

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