Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung ist in den politischen und wirtschaftlichen Strukturen der Industrie- und Entwicklungsländer fest verankert. Weltweit gehören für Millionen von Menschen kriegerische Auseinandersetzungen zum Alltag.
Frieden ist eine Haltung, die Menschen lernen können. Dazu ist es nötig, Konflikte – also unterschiedliche und sich widersprechende Interessen zu analysieren und zu benennen. Alle Länder dieser Welt müssen einen konstruktiven Umgang mit Konflikten lernen und danach handeln. Das erfordert ein Umdenken: Macht wird nicht mehr eingesetzt, um die eigenen Interessen – notfalls mit kriegerischer Gewalt - umzusetzen, sondern dafür, Konflikte im Einvernehmen mit allen Beteiligten zu lösen.