Thema: Gesundheit und Krankheit in der Welt

Kimberly Holtz (Kl.8): Frau mit schreiendem Kind

Der Zwischenbericht über Fortschritte bei der Erreichung der UN-Millenium- Entwicklungsziele 2006 zeigte in vielen Entwicklungsländern, besonders in Afrika, kaum Fortschritte im Gesundheitssektor. Weder die Kinder- und Müttersterblichkeit konnten gesenkt werden, noch ging weltweit die Zahl der Menschen mit AIDS zurück oder wurde für mehr Menschen der Zugang zu sauberem Wasser gewährleistet.

Doch auch in Europa ist das freie und gleiche Recht auf gesundheitliche Fürsorge durch die Sparpolitik der europäischen Staaten, die Globalisierung der Pharmaindustrie und die zunehmende Konkurrenz im Gesundheitswesen immer mehr in Frage gestellt. In der Folge wachsen die Ungleichheiten in der finanziellen Absicherung und der Gesundheitsfürsorge der Bürgerinnen und Bürger.

Ein Viertel aller Krankheiten weltweit ist auf schädliche Umwelteinflüsse zurückzuführen. Insbesondere betroffen sind die Länder des Südens, wo sich Infektionsrisiken und Umweltbelastungen häufen.

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