Thema: Nutzung und Schutz natürlicher Ressourcen

Martin Henning (Kl.10): Biosprit macht Hunger

Natürliche Ressourcen (mineralische und organische Rohstoffe, Energie, Wasser, saubere Luft, Fläche usw.) sind die Grundlage der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Sie sind ein globales Gut. Diesen Wert hat die Weltgemeinschaft auf dem „Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro bekundet und 2002 in Johannisburg bekräftigt.

Die Nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen bestimmt nicht nur die Entwicklungsmöglichkeiten künftiger Generationen, sondern ist auch entscheidend für die Überwindung der Armut weltweit. Die Umsetzung von Strategien nachhaltiger Nutzung liegt gleichermaßen in der Verantwortung von Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Die Gestaltung des Wechselverhältnisses von Ökologie, Ökonomie und Armut ist die größte Herausforderung für das 21. Jahrhundert.

Eine nachhaltige Nutzung beinhaltet zum einen den sparsamen Umgang mit Ressourcen, um vor allem die nicht-nachwachsenden Rohstoffe möglichst lang verfügbar zu haben. Dazu gehört auch die Wiederverwertung (Recycling) der Stoffe. Darüber hinaus gehen Bestrebung dahin, zunehmend nachwachsende Rohstoffe zu verwenden. Doch auch dies kann nur in dem Maße geschehen, wie die Erde in der Lage ist, diese nachwachsen zu lassen.

Zu den in Schleswig-Holstein natürlich vorkommenden Rohstoffen gehören Kies, Ton, Salz und Kalk. Außerdem ist Schleswig-Holstein reich an Süßwasser und als Land zwischen den Meeren nutzt es die Ressourcen der Nord- und Ostsee wie Fische und Krabben aber auch Erdöl.

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