ReferentIn: Ökumenische Arbeitstelle des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg

Der Anbieter:

Elisabeth Hartmann-Runge

Die ökumenische Regionalstelle des Kirchenkreises Lübeck möchte mit dem Projekt Kirche und Schule Globales Lernen, Partnerschaftsarbeit und Entwicklungszusammenarbeit im Blick auf Kirchengemeinden und Schulen fördern und vernetzen.
Die ökumenische Regionalstelle besteht seit 2004 mit einer Laufzeit von fünf Jahren und ist Teil des nordelbischen Netzwerkes regionaler Arbeitsstellen, die vom Ausschuss für kirchliche Weltdienste der Nordelbischen Ev. luth. Kirche gefördert werden. Die Lübecker Arbeitsstelle wird von der Possehl-Stiftung kofinanziert.
Pastorin Elisabeth Hartmann-Runge (geb. 1961) hat in Hamburg und Heidelberg Theologie studiert. Sie verbrachte ein Jahr in Brasilien und sammelte dort Erfahrungen in Basisgemeinden und Nichtregierungsorganisationen. Von 1993 - 2001 war sie als Gemeindepastorin in Norderstedt tätig. Sie arbeitet ehrenamtlich in verschiedenen ökumenischen und flüchtlingspolitischen Gremien mit.
 
Information zur Qualifikation/ Erfahrung der ReferentInnen:
  • Studium Theologie
  • Ausbildung zur Pastorin
  • Kirchliche und schulische Bildungsarbeit
  • Netzwerk- und  Kampagnenarbeit
  • interkulturelle Begegnungsarbeit
  • mehrere Auslandsaufenthalte in verschiedenen Ländern des Südens
  • Mitarbeit in verschiedenen Organisationen der Flüchtlingssolidarität

Zielgruppe:

Klasse 1 - 4, Klasse 5 - 7, Klasse 8 - 10, Klasse 11 - 13, Vorschule/ Kindertagesstätte, Jugendgruppen

Form des Angebotes:

Unterrichtseinheit (2 Stunden), Mitwirkung bei Projekttagen

Angebot:

Globales Lernen
  • Planung, Begleitung und Durchführung von Unterrichtseinheiten für alle Klassenstufen und Schularten
  • Begleitung bei der Planung und Durchführung von Projektwochen
  • Organisation und Durchführung von Ausstellungen
  • Beratung und Unterstützung bei der Beschaffung von Fachliteratur und Medien
  • Vermittlung von Referentinnen und Referenten
  • Fortbildungsveranstaltungen
Nord-Süd-Schulpartnerschaften
  • Vermittlung von Kontakten zu Ländern des Südens
  • Unterstützung bei der Initiative und Begründung einer Schulpartnerschaft
  • Ideen zur Gestaltung
  • Vernetzung mit bestehenden Partnerschaften
Lernen durch BegegnungOb in der Schule oder in außerschulischen Zusammenhängen: Begegnungen können prägende Erfahrungen schaffen und die Bereitschaft wecken, sich mit globalen Zusammenhängen auseinanderzusetzen. Dies erfordert analytisches Denken und Faktenwissen, ebenso Dialogbereitschaft, Einführungsvermögen und Solidarität.
Durch Unterrichtsprojekte in der Schule oder im Konfirmantenunterricht können Kinder und Jugendliche sich exemplarisch mit globalen Fragen auseinandersetzen.
Durch Brieffreundschaften in Ländern des Südens kann sich Verständnis für fremde Kulturen und Lebenswelten entwickeln und die eigene Realität kritisch reflektiert werden.
Durch den Austausch über Unterrichtsthemen und Bildungsziele können Klassen und Schulen miteinander wachsen zu einer transkontinentalen Lerngemeinschaft.
Globales Lernen und Nord-Süd-Partnerschaften
  • Wieviel verdient ein Kakaobauer in Kolumbien?
  • Wieviel kostet die Schulbildung für ein Kind in Tansania?
  • Wieviele unbezahlte Überstunden arbeitet eine Näherin in einer chinesischen Jeansfabrik?
  • Was hat das Handy mit Kindersoldaten im Kongo zu tun?
  • Wer bestimmt, wer Medikamente gegen AIDS entwickeln, produzieren und vertreiben darf?
  • Was sind Milleniums-Entwicklungsziele?
Fragen, die auf globale Wirtschaftsverflechtungen hinweisen, auf ungleiche Lebensräume und -chancen in einer Welt, deren Zukunft von der Balance ihrer Vielfalt und Unterschiede abhängt. Globales Lernen zielt auf ein gleich-berechtigtes Miteinander der Menschen und Kulturen und den partnerschaftlichen Umgang mit den Ressourchen und sieht Menschenwürde und Menschenrechte als zentrale Inhalte des Lernprozesses.

Landkreise:

Kreis Lübeck

Stichworte:

Globales Lernen, Nord-Süd-Partnerschaften

Kosten:

kostenfrei

Kontaktdaten: