Thema: Religionen
John Schneider (Kl.3): Hilfe an Weihnachten
Der Mensch stellt sich seit tausenden Jahren die Frage nach Sinn und Zweck des Lebens und Todes. Religionen entstanden, weil Antworten gefunden und geglaubt wurden. In scheinbar allen Kulturen findet der Mensch Antwort in übergeordneten Wesen oder Prinzipien. Dabei gibt es sowohl den Glauben an einen alleinigen Gott, als auch an eine Vielzahl von Göttern.
Die Formen religiösen Lebens sind so vielfältig und verschieden wie die Menschen selbst. In den meisten Religionen lebt die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Menschen. Doch das friedliche Miteinander bleibt meist nur Hoffnung und Glaube. Auf der ganzen Welt gibt es Konflikte zwischen religiösen Gruppen.
Die Zukunft der Weltgemeinschaft wird auch von dem Umgang der Religionen miteinder abhängen. Voraussetzung für eine friedliche Zunkunft sind gegenseitiger Respekt und Wertschätzung für die verschiedenen Glaubensüberzeugungen. Doch immer mehr verfestigen sich Glaubensüberzeugungen als militante religiöse Ideologie. Die Folge ist ein wachsender Fundamentalismus. Religion wird verfälscht, fremden Zwecken zugeschrieben und als Rechtfertigung für Machtfantasien und Gewalt verwendet.
Schleswig-Holstein ist historisch gesehen ein protestantisch geprägtes Land. Auch heute gehört mehr als die Hälfte der Einwohner der Nordelbischen evangelischen-lutherischen Kirche sowie etwa 6 Prozent der römisch-katholischen Kirche an. 25.000 Schleswig-Holsteiner bekennen sich zum Islam und 1.800 sind jüdischen Glaubens. Hinzu kommen evangelische Freikirchen und zahlreiche kleinere Glaubensgemeinschaften.