Chinesisch-Afrikanische Partnerschaften an den Beispielen Tansania, Ruanda und Demokratische Republik Kongo

Fact-Sheets vom Südwind-Institut

Begleitend zu der von Engagement Global, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Stiftung Apfelbaum finanzierten Studie zu den Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und Afrika („Partnerschaft auf Augenhöhe? Die Rolle Chinas in Afrika“) hat SÜDWIND drei Länder-Fact-Sheets veröffentlicht. Die drei Fact-Sheets geben für die Länder Tansania, Demokratische Republik Kongo und Ruanda einen kurzen Überblick über die Entwicklungen und den gegenwärtigen Stand der wirtschaftlichen Beziehungen mit Afrika.

Hier zeigen sich deutliche Unterschiede sowohl in der Vergangenheit, als vor allem die ideologische und politische Ausrichtung über das Ausmaß an Zusammenarbeit entschied, als auch in der Gegenwart, wo zum Beispiel das Vorhandensein von Rohstoffen ein wesentlicher Treiber von Investitionen ist. Für alle drei Länderbeispiele zeigt sich aber, dass die Bereitstellung von Infrastruktur ein wichtiger Bereich ist, in dem chinesische Unternehmen aktiv sind. Während das in Tansania eine längere Tradition hat, sind die Investitionen in der DR Kongo zum Beispiel sehr viel stärker mit dem Abbau von Rohstoffen verbunden. Hier, wie auch in Ruanda spielen die schwierigen politischen Rahmenbedingungen bei der Bewertung der Wirtschaftsbeziehungen eine wichtige Rolle.

Träger:
SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene
Kaiserstraße 201
53113 Bonn
Tel.: +49 (0)228-763698-0
Fax: +49 (0)228-763698-22
E-Mail: info(at)suedwind-institut.de
Website: www.suedwind-institut.de