Hörbilder Belarus

Audio-visuelle Ausstellung für Schulen zu Folgen der Tschernobyl-Katastrophe

Am 26. April 2011 jährt sich der Reaktorunfall von Tschernobyl zum 25. Mal. Der GAU von Fukushima gibt diesem Jahrestag eine dramatische Aktualität. Wir gehen davon aus, dass diese beiden Ereignisse auch Thema in Schulklassen und Jugendgruppen sind. Die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein stellt mit einer kleinen audio-visuellen Ausstellung unter dem Titel „Hörbilder Belarus“ das Schicksal von Menschen vor, die im April 1986 in der Nähe des Reaktors gelebt haben – und dieses heute zum Teil noch tun. In Interviews und mit Bildern gibt die Ausstellung authentische Einblicke in das Leben von Menschen in dem Dorf Bartalameevka in der radioaktiv verseuchten Sperrzone im Süden von Weißrundland (Belarus) und in der Stadt Oktjarsbkij. Hierher wurden zahlreiche Menschen nach dem Reaktorunfall aus der verstrahlten Zone umgesiedelt.
Die Ausstellung findet Platz in einem Klassenraum und ist schnell aufgebaut. Sie wird ergänzt durch eine Broschüre für LehrerInnen und ReferentInnen, die Zusammenhänge zu dem GAU von Fukushima aufzeigt und Hinweise für die Bearbeitung des Themas gibt. Zusätzlich kann auch ein Film gezeigt werden, der den Ablauf der Katastrophe und die Tage danach dokumentiert.
Weitere Informationen:
http://www.boell-sh.de/hoerbilder.html