NutzPflanzen richtig

Ausstellung zum Thema Energiepflanzen

NutzPflanzen richtig
Am Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung der Universität Flensburg erstellen 16 Studierende in diesem Sommersemester von April bis Juli unter der Leitung von Dozent OStR Werner Fütterer und in Kooperation mit dem BEI ein Ausstellungskonzept für einen Ausstellungspavillon von „artefact“. Dabei geht es um die Neugestaltung eines bestehenden offenen Ausstellungspavillons zum Thema Energiepflanzen/ Energie vom Acker (Größe ~ 15 m²).
Die Inhalte der Ausstellung, die vermittelt werden sollen, sind:
  • Darstellung der weltweit wichtigsten Nutzpflanzen (die für die Lebensmittel­produktion und als Futter-, Energie- und als Industriepflanze genutzt werden) mit einer kurzen Vorstellung der Pflanzen in relevanten entwicklungspolitischen Aspekten.
  • Problematisierung der Nutzpflanzenkonkurrenz (Nahrung / Industrie / Energie / Futter) an möglichen Themen-Stichworten:
  1. Nachhaltiges Wirtschaften (Runder Tisch zur Produktion von Palmöl),
  2. Artenschutz (Bienensterben, Pestizide)
  3. Fauna & Biodiversität (Monokulturen, Ausbreitung gentechnisch industriell veränderter Pflanzen wie Mais und Raps)
  4. Pestizide (Auswirkung auf die Gesundheit von Menschen und Tieren)
  5. Klima (Abholzung des Regenwaldes, Monokulturen)
  6. Energieeffizienz (lange Transportwege)
  7. Arbeits- / Menschenrechte (Ressourcenbedarf der Menschen vor Ort kann nicht gedeckt werden („Tank oder Teller“, Arbeitsbedingungen, Mobilität)
Ziel der Ausstellung ist, dass die Besucher_innen von dieser Vielfalt der Zusammenhänge und ihrer Problematik in der Ausstellung erfahren. Je nach Besucher_in (Einordnung in die Zielgruppen) soll er/sie sich tiefer über diese Thematik informieren können – oder Kinder, die in Schulklassen kommen (z.B. 3. Klasse), können sich den Inhalt entsprechend ihrer Altersstufe erarbeiten. Dabei werden zwei Zielgruppen definiert (Grundschüler_innen der 3./4. Klasse und Gäste ab 14 Jahren).  Interaktive Ausstellungselemente präsentieren die Inhalte anschaulich. Die Ausstellung soll sowohl die Probleme darstellen, als auch die Augen öffnen für gute Beispiele, wo Menschen an dieser Problematik arbeiten und aufzeigen, was Besucher_innen selbst tun können.
Drei unterschiedliche Entwürfe finden Sie hier (bei daara im Download Bereich > Allgemeines)